Pressebericht - Der Bischof im Südsudan dankt Arul Trust e. V. und 998 Kinder im Südsudan profitieren von Schulmaterialien für sieben Schulen
Leimen/Südsudan. Bildung schenkt Hoffnung und eröffnet Zukunftsperspektiven. Mit diesem Anliegen engagiert sich der Förderverein Arul Trust e. V. aus Leimen für benachteiligte Menschen weltweit. Im Südsudan unterstützte der Verein sieben Schulen in ländlichen Regionen mit dringend benötigten Schul- und Unterrichtsmaterialien. Der katholische Bischof Barani Eduardo Hiiboro Kussala von der Diözese Tombura-Yambio bedankte sich dafür in einem offiziellen Schreiben vom 10. Oktober 2026.
Insgesamt 998 Schülerinnen und Schüler besuchen die sieben Schulen, die von der dokumentierten Aktion erfasst werden. Zu den bereitgestellten Materialien gehören Hefte, Stifte, Bleistifte, Radiergummis, Lineale, Kreide, Tafeln, Tafelwischer und Papier sowie wichtige Unterlagen für die schulische Verwaltung.
Die Unterstützung erreichte die Holy Trinity Nursery & Primary School in Andari, die RCC Degere Primary School, die RCC Mura Primary School, die Bishop Gasi Nursery School in Bangangai, die Queen of All Saints Nursery & Primary School in Baragu, die RCC Beregero Primary School und die St. Joseph Nursery School in Beregero.
Gerade in ländlichen Regionen, in denen Schulen häufig nur über begrenzte Ressourcen verfügen, können solche Materialien den Unterricht erleichtern und die Lernbedingungen für Kinder und Lehrkräfte verbessern.
Bilder und Videos als Zeichen der Dankbarkeit
Wie sehr die Unterstützung geschätzt wird, zeigen auch die persönlichen Rückmeldungen aus dem Südsudan. Als Zeichen ihrer Dankbarkeit schickten Kinder und Erwachsene Bilder und Videos an den Vorstand des Fördervereins Arul Trust e. V.
Die Aufnahmen vermitteln persönliche Eindrücke aus den Schulen und Gemeinden und machen sichtbar, was die Unterstützung vor Ort bedeutet. Für den Vorstand sind diese Nachrichten eine besondere Ermutigung. Sie schaffen eine persönliche Verbindung über Tausende Kilometer hinweg – zwischen den Menschen, die helfen, und jenen, die Hilfe erfahren.
So wird aus finanzieller Unterstützung mehr als eine Überweisung: Es entsteht eine Begegnung zwischen Menschen, getragen von Dankbarkeit, Vertrauen und Solidarität.
Der Bischof spricht seinen Dank aus
In seinem Dankschreiben würdigt Bischof Barani Eduardo Hiiboro Kussala die Unterstützung durch den Förderverein Arul Trust e. V. und seine Unterstützer. Er bestätigt einen Beitrag in Höhe von 2.330 US-Dollar für den Bildungsbedarf der Schulen in Andari und Baragu.
Die Hilfe sei ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Bildung und zur Stärkung der kirchlichen Arbeit vor Ort. Sie gebe Kindern und Lehrkräften neue Ermutigung und unterstütze das Bemühen, auch unter schwierigen Bedingungen gute Lernmöglichkeiten zu schaffen.
Der Dank des Bischofs gilt zugleich allen Menschen, die durch ihre Spenden und ihr Engagement solche Projekte möglich machen. Seine Anerkennung zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen lokalen Kirchengemeinden und Unterstützern aus anderen Ländern ist.
Ein Fahrrad für die pastorale Arbeit
Neben der Förderung der Schulen wurde auch die Seelsorge vor Ort unterstützt. Pfarrer Francis Plato, der in den Gemeinden Andari und Baragu tätig ist, erhielt ein Fahrrad, das ihm seine Arbeit in den weit verstreuten Dörfern erleichtern soll.
Da sich sein pastoraler Dienst über mehrere Dörfer, Kapellen und Schulen erstreckt, stellen die Entfernungen eine besondere Herausforderung dar. Mit dem Fahrrad kann er Schulen regelmäßiger besuchen, den Kontakt zu Lehrkräften und Eltern pflegen und die Menschen in abgelegenen Gemeinden besser erreichen.
In einem eigenen Dankschreiben hebt Pfarrer Francis Plato hervor, dass die Unterstützung nicht nur eine materielle Hilfe sei, sondern auch die Bildungsarbeit und das kirchliche Leben in den Gemeinden stärke.
Dr. Arul Lourdu: Bildung ist eine Investition in die Zukunft
Für Dr. Arul Lourdu, Vorsitzender des Fördervereins Arul Trust e. V., ist die Unterstützung im Südsudan Ausdruck gelebter Nächstenliebe und internationaler Solidarität.
Bildung sei weit mehr als die Vermittlung von Wissen. Sie eröffne Kindern neue Chancen, stärke ihre Selbstständigkeit und ermögliche ihnen, ihre Zukunft und die ihrer Gemeinschaft aktiv mitzugestalten. Deshalb sei es wichtig, gerade dort zu helfen, wo grundlegende Mittel für den Schulalltag fehlen.
Der Förderverein Arul Trust e. V. mit Sitz in Leimen engagiert sich für soziale, humanitäre und Bildungsprojekte in verschiedenen Ländern, unter anderem in Indien, Sri Lanka und afrikanischen Staaten. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und ihnen konkrete Perspektiven zu eröffnen.
„Jedes Kind verdient eine Chance auf Bildung – unabhängig davon, wo es geboren wird und unter welchen Bedingungen es aufwächst.“ Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt des Engagements.
Gemeinsam Hoffnung schenken – Arul Trust e. V. unterstützen
Damit auch künftig benachteiligte Kinder und Familien Hilfe erfahren, ist der Förderverein auf die Unterstützung engagierter Menschen angewiesen. Spenden ermöglichen es, Bildungsprojekte weiterzuführen, Familien in Not beizustehen und konkrete Hilfe dort zu leisten, wo sie dringend gebraucht wird.
Auch die Leserinnen und Leser können einen Beitrag leisten. Jede Spende, ob groß oder klein, hilft dabei, Kindern bessere Bildungschancen zu eröffnen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen.
Die Aktion im Südsudan zeigt, dass Solidarität keine Grenzen kennt. Wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, kann aus einer Spende neue Hoffnung entstehen. Die Dankesbriefe, Bilder und Videos aus den Gemeinden machen deutlich, wie wertvoll diese Verbundenheit für die Menschen vor Ort ist.
