Arul Trust e. V. zieht Bilanz seines Engagements
Von Schulgebühren bis Brunnenbau: Projekte in mehreren Ländern erreicht – Verein bittet in der Fastenzeit um Unterstützung.


Leimen / Rhein-Neckar-Kreis. Seit seiner Gründung am 2. August 2022 engagiert sich der gemeinnützige Verein Arul Trust e. V. für Menschen in Not – leise, konkret und weltweit. In den vergangenen Jahren konnten nach vereinseigenen Angaben mehr als 1.200 Kinder, Frauen und Männer direkt von den Hilfsmaßnahmen profitieren. Hinter dieser Zahl stehen persönliche Schicksale: Familien ohne Einkommen, schwerkranke Menschen, Schülerinnen und Studenten ohne Zugang zu Bildung sowie Kinder, denen es am Nötigsten fehlte.


Schon kurz nach der Gründung begann der Verein mit ersten Hilfsmaßnahmen. Vor allem in Indien und auf den Philippinen wurden Schulgebühren für Kinder aus armen Familien übernommen, lebensnotwendige Medikamente finanziert und einem beinamputierten Mann ein Rollstuhl ermöglicht. Es folgten zahlreiche medizinische Unterstützungen, darunter Operationen, Krebsbehandlungen sowie die Finanzierung dringend benötigter Therapien für Bedürftige.


Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Bildung und Zukunftsperspektiven. Hunderte Kinder – insbesondere in Indien, Sri Lanka und auf den Philippinen – erhielten Schulmaterialien, junge Menschen konnten ihre Ausbildung oder ihr Studium fortsetzen, und Seminare stärkten Studentinnen in ihrer gesellschaftlichen Rolle. Auch angehende Pflegekräfte wurden bei ihrer Ausbildung unterstützt. Gleichzeitig engagierte sich der Verein für soziale Gerechtigkeit, etwa durch Hilfe für sozial schwache Journalisten oder die Unterstützung einer nationalen Konferenz von Juristen.


Neben individueller Hilfe setzte Arul Trust e. V. immer wieder Zeichen der Solidarität im Alltag. In Indien und in Sri Lanka wurden unter anderem Lebensmittel für bedürftige Kinder bereitgestellt, Mittagessen für große Gruppen organisiert sowie einfache Häuser für arme Familien mitfinanziert. Lesematerialien für Gefängnisinsassen oder Werkzeug für einen Handwerker, damit dieser seinen Lebensunterhalt sichern kann, zeigen den praktischen Ansatz der Hilfe.


Besonders nachhaltig wirken die Brunnenbauprojekte in ländlichen Regionen Tansanias und im Südsudan. Ganze Dorfgemeinschaften profitieren dort von sauberem Trinkwasser – eine Hilfe, die nicht nur Krankheiten vorbeugt, sondern auch Kindern den Schulbesuch erleichtert, weil lange Wege zur Wasserbeschaffung entfallen. Mit diesen Projekten erreicht der Verein nicht nur einzelne Personen, sondern stärkt langfristig die Lebensgrundlagen ganzer Dörfer.


Internationale Hilfe blieb ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Projekte in Indien, auf den Philippinen, Sri Lanka, Tansania, dem Südsudan und Kuba zeigen, dass das Engagement des Vereins über Ländergrenzen hinausreicht. Nach Naturkatastrophen wurden Lebensmittel verteilt, Schulgebühren für Kinder übernommen und Menschen beim Wiederaufbau ihrer Existenz begleitet.


Weitere Informationen über Projekte und Möglichkeiten zur Unterstützung finden Interessierte auf der Homepage des Vereins unter www.arul-trust.com und www.arul-trust.in. Dort werden regelmäßig Berichte, Bilder und aktuelle Hilfsaktionen veröffentlicht.


Da die Fastenzeit bereits begonnen hat, ruft der Verein nun verstärkt zu weiterer Unterstützung auf. Diese Wochen gelten als Zeit der Besinnung, der Solidarität und der gelebten Nächstenliebe. „Jede Spende hilft, Hoffnung zu schenken – sei es durch Bildung, medizinische Hilfe oder ganz einfache Dinge wie Nahrung und sauberes Wasser“, heißt es aus dem Umfeld des Vereins.



Wer die Arbeit von Arul Trust e. V. unterstützen möchte, kann dies durch Spenden tun (Förderverein Arul Trust e. V., IBAN: DE65 6725 0020 0009 3433 34). Gerade in der Fastenzeit richtet sich der Blick auf jene, die am Rand der Gesellschaft stehen und auf Hilfe angewiesen sind. Denn die bisherigen Projekte zeigen: Schon kleine Beiträge können das Leben vieler Menschen nachhaltig verändern.